Sommersemester 2011 bis Wintersemester 2011/12

Kinect Motion Capture

Klassische Motion Capture Studios sind vom Aufbau sehr aufwendig und in der Anschaffung eher teuer oder können gegebenfalls nur kostenpflichtig gemietet werden. Des Weiteren muss das Aufzeichnen der Animationen durch fachkundiges Personal geplant und durchgeführt werden. Somit sind sie oftmals für kleinere Spielestudios, Indy-Entwickler, Studenten oder gar Hobbyprojekte unerschwinglich. Dabei ist gerade Content für IT-Projekte zu beschaffen -sei es ihn einzukaufen oder ihn selbst zu produzieren- ein klassisches Problem in der Games-Branche! Das Kinect-System von Microsoft bietet hier eine neue Möglichkeit Motion Capturing im kleinen Maße umzusetzen -was aber oftmals ausreichend sein kann.

Das Projekt “Kinect Motion Capture” untersucht die Tauglichkeit dieser neuen Technologie und zeigt, dass es geht! Selbst mit mehreren Kinect´s ist es möglich, Animationen aufzuzeichnen und diese in dem gängigen und weitverbreiteten Format BVH abzuspeichern. BVH-Animationsdateien ermöglichen eine nahtlose Integration in alle gängigen 3D-Modelling-Tools und stellen damit eine kostengünstige Variante, Animationen zu erstellen, dar! Inwieweit die Technik von Microsoft’s Kinect mit dem professionellen Motion Capture Studio des gamesLab der HTW Berlin mithalten kann, wurde im Verlauf dieses Projektes untersucht und wird live vorgeführt.

beteiligte Studenten: Annette Hameister, Hans Pfau, Kilian Ehrhardt, Philip Lehmann-Böhm, Sebastian Bent
Betreuer: Prof. Dr.-Ing Carsten Busch

Orange Lists

Mit Orange Lists gelingt es dem Entwicklerteam um Alexander Kluge, Janna Geiser, Sebastian Russ und Thomas Puppe zuvor nur analog verfügbare Schuldnerlisten digital zu erfassen, schnell zu verarbeiten und dauerhaft zu speichern. Durch den unkomplizierten Ablauf und das ansprechende Design fällt es dem Endanwender leicht, die auf Java und PHP basierende Webanwendung zu bedienen. Sie zaubert idealerweise ein Lächeln auf die Lippen des Anwenders und beweist, dass Arbeit auch Spaß machen kann.

Betreuer: Bastian Buch, Marcel Höschler

Pictually

Du suchst im Internet nach einem Bild und findest keines, das deiner Vorstellung entspricht? Pictually hilft dir, dein Bild zu finden! Im Gegensatz zu herkömmlichen Suchmaschinen basiert Pictually nicht nur auf der Stichwortsuche, sondern bietet zusätzlich eine Zeichenfläche an. So kann man entweder nach einem Stichwort suchen oder die Suche auf Basis eines Bildes beginnen – Pictually sucht dann Bilder, die diesem in Form und Farbe ähnlich sind. Dazu kann entweder ein eigenes Bild skizziert oder ein Bild vom Computer hochgeladen und als Suchvorlage genutzt werden. Natürlich können auch alle Suchmethoden kombiniert werden – lass deiner Kreativität freien Lauf!

beteiligte Studenten: Maren Bartlik, Christian Borkenhagen, Kaspar Morizot, Stephan Pagel, Konrad Rothe, Anika Schulz
Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Kai-Uwe Barthel, Prof. Dr. Klaus Jung